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Migration in biblischer Zeit
Migration kommt zu allen Zeiten der biblischen Geschichte vor. Die Formen der Migration ähneln sich mit den heutigen: Von opportunistischer Auswanderung, über individueller oder kollektiver Flucht aus Unterdrückung, über Armutswanderung, über Verschleppung und Umsiedlung bis zum Eroberungsfeldzug.
Hätten andere Länder und Völker den biblischen Menschen keine neue Heimat gewährt, wäre die bekannte Geschichte Israels und Jesu so nicht geschehen.
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Abraham - suchte im fernen Israel seine Bestimmung.
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Jakob - floh vor der Wut seines Bruders ins Nachbarland.
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Jakob floh vor dem Zorn seines Bruders zu einem Verwandten aus Palästina nach Haran, wo er seine Familie gründete, ehe er nach Palästina zurückwanderte. Als Halb-Nomade war eine solche Wanderung für ihn einfach. Er musste sich jedoch in der Fremde unter den Schutz anderer Sippen stellen. Solcher Schutz wurde Jakob gewährt.
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Jakob und seine ganze Sippe - wanderten aus Not nach Ägypten.
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Die Israeliten - flohen wegen Unterdrückung nach Palästina.
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Die Juden - wurden von den Siegermächten verschleppt und umgesiedelt.
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Die Juden wurden von den Assyrern aus dem Nordreich Israel verschleppt und vermischten sich mit anderen Völkern.
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Die Juden wurden aus dem Südreich Juda von den Babyloniern nach Babylonien verschleppt und siedelten sich dort in eigenen Siedlungen an. Sie erhielten ihre Identität und pflegten ihre Traditionen. Einige stiegen in der Babylonischen Gesellschaft bis in hohe Staatsämter auf.
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Eine Gruppe, zu der auch Jeremia gehörte, floh vor den Babyloniern nach Ägypten. Dort fanden sie Asyl. Sie waren Kriegsflüchtlinge.
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Die Juden - wanderten vom Staat unterstützt in ihre Heimat zurück.
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Josef und Maria - fanden in Ägypten Asyl vor politischer Verfolgung.
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Die Urgemeinde - siedelte innerhalb des Römischen Reiches nach Syrien um.
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Die ersten Christen wanderten aus Jerusalem nach Syrien aus, ehe die Stadt wegen des jüdischen Aufstandes von den Römern zerstört wurde. Innerhalb des Römischen Reiches war eine solche Migration möglich.
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Die ersten Christen bewegten sich frei im Römischen Reich und konnten dort ihre Mission austragen und sich an anderen Orten ansiedeln. Allerdings trafen sie dort wegen ihres Glaubens unter Umstäden auf Misstrauen, Befremden und Ablehnung. Römischen Bürgern gewährte das Recht im ganzen Mittelmeerraum relative Freiheit und Freizügigkeit.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 12:29 Uhr |