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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Siegerland
In ganz Deutschland siedelt sich langsam wieder jüdisches Leben an und mancherorts gründen sich wieder jüdische Gemeinden und werden Synagogen gebaut. Die Menschen jüdischen Glaubens sind größtenteils entweder in die neu gegründete Bundesrepublik zurückgekehrt oder - beispielsweise aus der ehemaligen Sowjetunion - zugewandert.
In Siegen pflegt die "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Siegerland" das Andenken der Juden, die bis zum Nationalsozialismus im Siegerland lebten. Sie veröffentlicht Schriften zur Geschichte der Juden im Siegerland, betreibt ein Museum und kümmert sich um jüdische Gräber und Gedenkstätten. Außerdem kann die Gesellschaft ein Kristallisationspunkt einer neuen jüdischen Gemeinde sein.
Nähere Informationen unter: www.cjz-siegen.de
Das Bild zeigt die alte Synagoge in Siegen, die 1938 von den Nationalsozialisten angezündet, entehrt und zerstört wurde.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Oktober 2009 um 18:31 Uhr |